Annemarie Zobernig

Coaching - Räuchern - Trommeln

VERANSTALTUNGSPAUSE März - vorauss. Ende April 2020


Für mich sind die, mit dem Auftreten des Corona-Virus entstehenden Herausforderungen eine Chance, mich aus dem Rad von „schneller – höher – weiter – mehr“ zurückzuziehen und ein neues Maß an „langsamer – tiefer – näher – einfacher“ zu finden! Eine Gelegenheit, unnötigen Ballast abzuwerfen, mich zurückzuziehen zu den, für mein Leben wesentliche Menschen, Orte und Dinge und viel Überflüssiges wegzulassen. Ich erhöhe meine Achtsamkeit und mein Unterscheidungsvermögen gegenüber den Medien, gegenüber dem mentalen „Mainstream“, gegenüber ausufernden Emotionen. Natürlich ergreife ich alle Maßnahmen, die für das gesundheitliche Wohlbefinden von mir, meiner Familie und den Menschen meines Umfeldes erforderlich sind und #bleibdahoam. Zusätzlich frage ich mich: wovon lenkt die Informationsflut rund um das Virus mich ab und wo lenke ich gezielt meine Aufmerksamkeit hin:

  •  Politisch: was passiert gerade in den USA, China, Russland, zum Thema Flüchtlinge, an der Börse...
  • Soziale Medien: wo passiert(e) Entfremdung voneinander oder sogar Isolation und ein Verlust sozialer Kompetenzen durch den übermäßigen Gebrauch sozialer Medien – und wo kann das, gerade in dieser Zeit, eine große Chance und sehr hilfreich sein?
  • Einflüsse der Technik rund um Telefon und Interne: Was bewirken die technischen Veränderungen und Schwingungsarten in unserem Körper (5G...)
  • Reisen + Mobilität: wohin „muss“ ich auch in Zukunft fahren/reisen, was ist notwendig?
  • Ressourcen: reduzieren des Verbrauches von Treibstoff, Dingen des Alltags und mehr Wertschätzung gegenüber echten  "Lebens"mitteln!
  • Verhaltensänderung: Einkaufverhalten, ständige Verfügbarkeit, Bedürfnisse nicht durch „Dinge“ ersatzbefriedigen, sondern den Mut aufbringen für´s Hinschauen, Hinspüren, Aussprechen und das Gestalten echter Nähe...
  • noch mehr Augenmerk auf den "engsten Kreis" legen: körperliche und seelische Gesundheit, Familie, einen kleinen feinen Freundeskreis, Regionalität und Nachbarschaftspflege leben
  • Wie gehe ich persönlich, mein direktes Umfeld, meine Gemeinde, mein Land und die ganze Welt mit dem Thema „Angst und Panik“ um? Gibt es Gelegenheit, die Menschen für ihr tun auch mal zu loben, anstatt dauernd zu kritisieren
  • Wo stabilisiere ich mich im Irdischen – Materiellen und wo bin ich in meiner Spiritualität verankert?

Endlich hat die Wirtschaft die „offizielle Erlaubnis“, einmal nicht zu wachsen, sondern sich zu erholen, sich auszuruhen, runterzufahren, zu "gesundzuschrumpfen"... Kostenreduktion, Aufwandsreduktion, Wertschätzung und Achtung der Tätigkeit jedes einzelnen!

Unternehmer sind angehalten, voll in Ihre Verantwortung zu gehen, Vorbilder zu sein und sich gut um Ihre menschlichen (Personal) und materiellen (Immobilien, Finanzen) Ressourcen zu kümmern und aufgeblasene Strukturen zu korrigieren. Mitarbeiter werden wieder erkennen, dass es nicht selbstverständlich ist, einen guten Job zu haben und die Definition dessen, was ein "guter Job" ist, wird sicher überdacht werden. Menschen, die in Ämtern und im öffentlichen Dienst arbeiten werden sich wieder bewusst, dass ihre Aufgabe ist, den Menschen dieses Landes zu dienen - und dafür auch wieder mehr Wertschätzung erfahren! Und gerade die Menschen, die in Gesundheits- und Pflegebereichen, in der Exekutive etc. arbeiten erleben nochmal zusätzliche Herausforderungen und ihre enorme Leistung wird täglich sichtbar - und hoffentlich endlich entsprechend gewürdigt und entlohnt.

Das gesamte System bekommt ein „Upgrade“ – und dazu muss es zuerst einmal runterfahren. Die Überlebensfähigkeit (Resilienz) der menschlichen Bewohner von Staaten, Kontinenten wird gerade geprüft - so wie wir die Natur durch unser unbewusstes Handeln und Ausbeuten "geprüft" haben. Wir werden "gestärkt" und jeder einzelne ist angehalten, an der inneren Haltung, an persönlicher Disziplin aber auch an Menschlichkeit, Rücksicht, und Mitgefühl zu arbeiten.

Ich sehe das Virus als Begleiterscheinung der großen Bewusstseinsveränderung, die sich schon über Jahre angebahnt hat - und wo keiner eine Ahnung hatte, wie wir - in großem Rahmen - aus gewohnten Verhaltensmustern in unserem Umgang mit den Menschen, mit der Wirtschaft, mit der Natur und mit uns selbst aussteigen können.

WAS FÜR EINE CHANCE!

© Annemarie Zobernig, Duftklang

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